Donnerstag, 23. Februar 2012

HX100V Bericht (2)

Dieser Testbericht wird veröffentlicht, weil der letzte Test die Qualität der HX100V unzureichend darstellte. Es beschwerte sich daher (völlig zu Recht) einer unserer Leser, daher updateten wir diesen Bericht.

Fangen wir an: Die Sony HX100V
verdient nicht zu Unrecht diesen neuen Test. Im Vergleich mit der Panasonic FZ150 oder der Canon SX40 HS muss man selbst gegenüber diesen neueren Modellen das Fazit ziehen, dass es sich bei der Sony HX100V um die bessere Kamera handelt. Warum? das erfahren sie im Laufe des Berichts. Zuerst zu den Fakten.


Sensor - 1/2.3
Die HX100V liefert den typischen Sensor für Bridgekameras. Einen 1/2.3 Sensor. Auf diesem sind 15.9 Megapixel verbaut. Grundlegend sorgt das bei jeder Kamera zwangsläufig für schlechte und detailarme Bilder. Auch die HX100V besitzt dieses Problem, scheint das aber besser in dem Griff zu haben, als ihre Konkurrenz. Empfehlenswert ist es bei der HX100V mit 10 Megapixeln zu fotografieren, dies ist entsprechend konfigurierbar. Die Farben der HX100V wirken trotz der intensiven Farbgebung sehr natürlich. Mir persönlich gefielen die Bilder im Vergleich mit der Fz150 besser.

Objektiv - Zoomstark
Das Objektiv der HX100V umfasst einen klassischen Zoombereich einer Bridgekamera. Von 27mm Weitwinkel (Gut) bis zu 810mm ist der wichtigste Brennweitenebereich drin. Für Weitwinkelaufnahmen gibt es zwar Konkurrenz die mehr Weitwinkel liefert (bis zu 22,5mm, 24mm Standart), jedoch sind 27mm mehr als ausreichend und ein Zugeständnis an die Bildqualität. Denn versucht man einen extremen Weitwinkel und ein extremes Tele in einem Objektiv zu verbinden, führt das zwangsläufig zu Abstrichen in anderen Bereichen. Beispielsweise der Bildqualität. Hier handelt die HX100V vorbildlich.
Die Lichtstärke von f/2.8 bis f/5.6 (Gut) ist inzwischen Standart und ist ebenfalls bei der HX100V vorhanden. Makrotechnisch erlaubt die Sony HX100V Makroaufnahmen von bis zu 1cm Abstand. Das bringt ihnen die Welt der "kleinen" wesentlich näher. Besonders die Makrobilder der HX100V sprachen mich persönlich an.
Der Bildstabilisator der HX100V wird übrigens vieler Orts gelobt. Er erlaubt verwacklungsfreie Film und Fotoaufnahmen. Tipp!

Filmmodus
Richtig imponierend ist der Videomodus der HX100V. Er erlaubt Full HD Aufnahmen (Also 1080p) mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Das liefern in der Regel nur Camcorder und ist ein besonderer Kaufgrund für Filmbegeisterte. Filme mit 60 Bildern pro Sekunde wirken weicher und realistischer. Natürlich erlaubt die HX100V auch das runterschalten auf 720p und 480p.
Die HX100V erlaubt im übrigen 3D Filme. Diese sind bei Bridgekameras meistens über einen Aufstecker zu realisieren und sorgen so zwar auch für nette Filmaufnahmen, jedoch kommt das an keinen richtigen 3D Camcorder heran.

Hardware und Extras
Das Gewicht von ca. 570g macht die HX100V zu einem leichten Wegbegleiter. Besonders interessant dürfte sich daher für Wanderer oder Reisende sein. Der 3 Zoll Monitor mit 921000 Dots ist vorbildlich und erlaubt die problemlose Analyse der gemachten Bilder vor Ort. So können schlechte Bilder bereits vorher aussortiert werden.
10 Bilder pro Sekunde, 30 Sekunden Belichtungszeit, 1/4000s Fotos. Da kann man nichts sagen. Die HX100V erlaubt dem Fotografen enorm viel. Mit den 30 Sekunden Belichtung sind taghelle Nachtaufnahmen möglich. Ebenfalls sind 10 Bilder pro Sekunde einfach super. GPS ist im übrigen auch dabei.

Fazit:
Bei der HX100V handelt es sich um eine sehr gute Bridgekamera. Die Bilder sehen vergleichsweise gut aus. Ebenfalls ist der Videomodus der HX100V einfach gut. Wer eine Mischung aus Camcorder und Kamera sucht, sollte sich die HX100V auf jeden Fall man anschauen.

Preis(!):
Momentan ist die HX100V endlich günstiger zu haben. Von knapp 450,-€ ist der Preis auf 399,-€ runtergegangen. Zu haben ist die Kamera hier (samt Testberichten von Usern):
Sony HX100V Digitalkamera

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