Samstag, 22. September 2012

Lumix fz150 Nachfolger fz200

Die Panasonic Lumix DMC-FZ200 , endlich wurde diese Bridgekamera angekündigt und Juli 2012 auf den Markt gebracht. Schon eine Sache fällt extrem auf: Die durchgehende Lichtstärke. So etwas gab es vielen Jahren nicht. Die Frage ist jedoch, ist das alles was die Panasonic Fz200 kann, oder bringt sie nochandere gute Dinge mit. Wir klären in diesem Bericht ob sich die Panasonic FZ200 lohnt und ob ein Umstieg von der preisgekrönten FZ150 auf die FZ200 nötig ist.


Das Objektiv und der Sensor
Fangen wir mit den grundlegenden Daten an. Die Panasonic FZ200 verändert sich hinsichtlich grundlegenden Daten kaum. Allerdings bringt das Objektiv mit dem 24fachen optischen Zoom (25mm Brennweite bis 600mm Tele) diesmal etwas besonderes mit. Es besitzt eine durchgehende Lichtstärke von F/2.8. Das gab es so bisher nur vor vielen vielen Jahren auf dem Digitalkameramarkt. Das bedeutet, dass selbst im Telebereich von 600mm immer noch die Lichtstärke F/2.8 verwendet wird. Ein tolles Feature. Natürlich bringt das Objektiv wie gewohnt, einen 1cm Makro Modus mit und besitzt auch ein ausklappbares LCD Display mit moderaten 460000 Punkten. Das Objektiv ist übrigens sehr schnell. Es kann z.B. 60 Bilder in der Sekunde aufnehmen, sofern man die Auflösung auf 2,5 Megapixel runterdrosselt. Generell ist die Fokussierung und Rest sehr gut. Fazit für das Objektiv und die Geschwindigkeit: Sehr gut.
Der 12 Megapixel Sensor ist 1/2,3 Zoll groß. Das ist nicht besonders groß. Ich und vermutlich viele Kunden hätten sich gewünscht, dass Panasonic den Schritt nach vorne gegangen wäre und den Sensor auf einen 1/1.7 oder gar einen 2/3 Sensor aufgerüstet hätte. Das hätte der Bildqualität viel gutes getan. So bleibt die Panasonic FZ200 trotz des tollen Objektives, bildqualitätstechnisch hinter der Fujifilm X-S1 zurück. Selbst die wesentlich günstigere SX40 von Canon bringt bildqualitätstechnisch mehr Leistung.

Filmmodus
Hier punktet die Panasonic FZ200 wieder auf ganzer Linie. Sie bringt wie bereits der Vorgänger, einen Filmmodus mit 50 Bildern und einer Auflösung von 1080p mit. Sie besitzt sogar eine Slowmotion Funktion, mit der die Filme mit bis zu 240 Bildern aufgenommen werden. Das heißt der Film läuft (240 / 30 = 8) acht mal langsamer! Dabei wird allerdings die Auflösung von 360p verwendet, was allerdings trotzdem noch sehr gut ist. Sie bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und Filmmodi. Für Leute die gerne gute Filme in guter Qualität drehen, ist die Panasonic FZ200 auf jeden Fall eine sehr gute Kamera.

Funktionen
Funktionstechnisch bringt die Panasonic FZ200 auch viele Dinge mit. Serienbilder mit bis zu 12 Bildern in voller Auflösung sind möglich, eine Panoramafunktionen ist enthalten und das bereits erwähnte Schwenkdisplay ist ein gutes Schmankerl. Der hochauflösende Sucher mit 1,3 Mio Pixeln ist auch super. HDR Aufnahmen und ein enormes Zubehörset machen die Panasonic FZ200 zu einer umfangreich ausgestatten Bridgekamera. Wer Möglichkeiten liebt, der wird diese Kamera lieben. Schade ist allerdings, dass die Panoramaaufnahmen mit der Panasonic FZ200 nicht in voller Größe gemacht werden. Hier hat immer noch die HX200 von Sony die Nase vorne.

Wo kaufen und Alternativen?
Gekauft werden kann die Panasonic FZ200 günstig auf Amazon. Hier entfallen Lieferkosten und der Preis sinkt auch stetig. Zudem kann die Kamera innerhalb von einigen Tagen problemlos zurückgegeben werden, weshalb ich persönlich den Shop immer vorziehe. So kann man die Kamera unverfänglich testen und im Zweifel wieder zurücksenden. Alternativen zu der Panasonic FZ200 gibt es übrigens auch einige. Die Panasonic Fz150, der Vorgänger, ist preislich extrem gefallen. Dabei bietet die Panasonic FZ150 ebenfalls sehr viele nützliche Funktionen und ist fast identisch. Anstatt ca. 590,-€ zu zahlen (FZ200) zahlt man bei der FZ150 momentan knapp über 400,-€. Siehe Angebot.

Fazit
Die Panasonic FZ200 ist mit ihren momentanen 580,-€ eine recht teure Bridgekamera. Wer überragende Bildqualität sucht und ein sehr gutes Rauschverhalten möchte, der sollte sich nach einer anderen Kamera wie der Fujifilm X-S1 oder anderen großsensorigen Bridgekameras umschauen. In diesen Bereichen ist die Panasonic FZ200 nur gut bis befriedigend. Trotzdem ist die Fz200 eine sehr gute Bridgekamera. Sie hat viele Funktionen und auch ein sehr gutes Objektiv, welches viele Details auflösen kann. Filmtechnisch ist die Panasonic Fz200 fast ein Musthave. Wer gerne filmt, Qualität gerne hat und auch oft Fotos schießt wird mit dieser Kamera glücklich. Sofern man bereit ist das nötige Kleingeld zu investieren. Die Panasonic FZ150 bietet fast das gleiche und kostet wesentlich weniger: Panasonic Lumix DMC-FZ150EGK

3 Kommentare:

  1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. Keine Antwort ist auch eine Antwort !!!
      Seriös ist das allerdings nicht

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    2. Ich muss tatsächlich zugeben, dass die FZ200 einen 1/2,3 großen Sensor hat. Die Information mit dem 1/2,5 großen Sensor kommt von der FZ20!

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