Montag, 17. Februar 2014

Nikon D3300 - Kompakte Spiegelreflexkamera mit 24 megapixeln

Bei Nikon gibt ein neues Modell, welches auf den Tiefpassfilter verzichtet. Dadurch sollen die 24,2 Megapixel in der Kamera voll zur Geltung kommen. Ob das der günstigen Kamera gelingt und ob sie dabei rauschfrei bleibt, erfahren sie in folgendem Bericht.


Gehäuse / Verarbeitung
Die Nikon D3300 ist relativ klein, vergleicht man sie mit anderen Kameras. Ungefähr 124x98x75mm sind die Abmessungen der Kamera. Gewichtmäßig schlägt die D3300 mit leichten 430 Gramm auf. Das Gehäuse ist leider nicht wasserabweisend, was aber verschmerzbar ist. Das Gehäuse ist aus Kunststoff, wirkt aber recht solide. Gummiauflagen sorgen während dem Tragen für den richtigen Halt. Interessant ist das Rad, mit welchem diverse Effekte eingestellt werden können. Der verbaute Akku hällt bis zu 700 Auslösungen. jenachdem wie lange die Kamera eingeschalten gelassen wird und wie viel man in den Einstellungen rumtippt, kann sich der Wert auch verringern, was aber normal ist.

Sensor / Bildqualität
Die Nikon D3300 hat einen APS-C großen Sensor (ca. 23.2x15.4mm) verbaut. Der Crop Faktor für die Objektive beträgt somit 1,6x. Verbaut hat der Sensor ganze 24,2 Megapixel. Bis ISO 1600 sind die Bilder sehr schön anzuschauen. Auch mit ISO3200 sind schöne Ergebnisse drin. Das ist schön, vorallem wenn man bedenkt, dass der Tiefpassfilter fehlt. Im direkten Vergleich mit dem Vorgänger Nikon D3200, hat sich die Nikon D3300 etwas verbessert. Der ISO Wert lässt sich bis ISO 12800 hochschrauben. Auf ISO 25600 kann erweitert werden. Elf Autofokusmessfelder sind in der Kamera verbaut. Die Autofokus Geschwindigkeit hält sich jedoch im moderaten Bereich. Eine Aufnahmeverzögerung ist zum Glück aber kaum spürbar.
Die wichtigste Frage ist jedoch, wie steht es mit der Bildqualität der Nikon D3300? Sehr gut! Trotz der hohen Auflösung (24,2 Megapixel) sehen sie Bilder sehr gut aus. Farben, Details und Kontraste werden toll eingefangen. Die Bilder der D3300 haben im Vergleich zu anderen DSLRs, in welchen ein Tiefpassfilter verbaut ist, die Nase klar vorne. Laut diversen Messungen sind vorallen die Farben und die Dynamik hervorzuheben.

Objektiv
Im KIT mitgeliefert wird das AF-S DX 18-55 VR II. Umgerechnet mit einem Cropfaktor von 1.6, sind das 28,8mm bis 88mm. Das ist ein interessanter Wert. Damit lassen sich ferne Dinge näher ranholen, als mit anderen KIT Objektiven, allerdings ist der Weitwinkel nicht so berauschend. Er ist ausreichend. Wer auf Weitwinkel jedoch viel wert legt, sollte sich ggf. nach einem weiteren Objektiv für die D3300 umschauen. Anbieten tun sich hier Festbrennweiten. benutzbar sind die Nikon F Objektive.

Video / Funktionen
Die Nikon D3300 bringt einige tolle Funktionen mit. Darunter gibt es HDR (gut für aufnahmen mit hohen Kontrasten), Panorama und natürlich die RAW Funktion, welche nicht fehlen darf. Eine Bildstabilisierung ist intern leider nicht verbaut. Mit der Serienbildfunktion lassen sich 5 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Das ist ein guter Wert, mit dem man auch bei sportlichen Aktivitäten gute Ergebnisse erzielen dürfte. Weitere Funktionen sind 13 Effektmodi und 20 Optionen für die Bildverarbeitung. Eine GPS Funktion gibt es hier jedoch nicht. Filmtechnisch leistet die Nikon D3300 wirklich tolles. Wer wert auf flüssige und scharfe Filme legt, der kann sich diese Kamera guten Herzens kaufen. Unter anderem kann die Nikon D3300 mit Full HD Funktion filmen. Dabei werden nicht wie gewohnt 30 Bilder pro Sekunde aufgenommen, sondern gleich 60 Bilder. Das Ergebnis sind flüssigere Bewegung. Für Filmliebhaber lassen sich auch 24 Bilder pro Sekunde einstellen, denn auch das unterstützt die Nikon D3300 ohne groß herumzumurren. Zudem lässt sich auch ein externes Mikrofon anschließen.

Fazit
Im gesamten weiß die Nikon D3300 zu überzeugen. Die zahlreichen Funktionen und die wertige Verarbeitung für den Preis sind sehr gut. Die Serienbildfunktion und der Autofokus halten sich bei nur guten Werten, aber das ist verschmerzbar: Die Bildqualität ist das, was die Nikon D3300 ausmacht. Zum kleinen Preis erhält man hier eine Kamera ohne Tiefpassfilter. Das zeigt sich bei den Bildern. Wer überlegt ob sich die Kamera wirklich lohnt, sollte sich diverse Bilder von der Kamera ansehen. wem der Preis zu hoch ist, der kann sich auch den Vorgänger, die Nikon D3200 anschauen.

Links
Nikon D3300 KIT
Nikon D3200 KIT

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